Bauvorhaben - Die Holy AG plant Lofts, Wohnungen und Handel auf dem Gelände der alten Spinnerei in Wannweil
Wachsen kann Wannweil nur äußerst begrenzt. Als Gemeinde mit der
kleinsten Gemarkung im Landkreis Reutlingen hat die Innenentwicklung
hier schon lange Vorrang vor dem Bau auf der grünen Wiese. Der Spinnerei
kommt da besondere Bedeutung zu. Schließlich umfasst das Gelände rund
20 Prozent des Gemeindegebiets. Die Spinnerei habe »das größte
Wachstumspotenzial der Gemeinde«, beschrieb es Bürgermeisterin Anette
Rösch im Herbst 2010.
Vieles vom historischen Bestand soll erhalten bleiben. In der alten großen Halle der Spinnerei sind Lofts geplant, möglicherweise mit Innenhof. Dort soll dann »nicht störendes Gewerbe« untergebracht werden.
Insgesamt achttausend Quadratmeter ist die Halle groß. Seit drei Jahren steht sie leer. Zuvor wurde sie von Hugo Boss als Liegewarenlager benutzt. Was für die künftigen Lofts reizvoll sein kann, erschwerte allerdings den modernen Lagerbetrieb: Die Halle verfügt über ein dichtmaschiges Netz an Stützen.
Auch die dreizehn Künstlerateliers im Gelände sollen erhalten bleiben. Schließlich mache gerade die Kombination von Lofts, Ateliers und Wohnungen das Flair des Gebiets aus, sagt Reutter. Möglicherweise wird im Erdgeschoss der Ateliers Gastronomie angesiedelt.
Ebenfalls erhalten will die Holy AG den Biotopbereich an der Echaz. Schöne Aussichten also für die künftigen Bewohner. Auch dem großen Wunsch der Gemeinde nach einem Nahversorger kommt die Holy AG nach. Im Eingangsbereich der Spinnerei soll ein Lebensmittelmarkt einziehen.
Einen ersten Eindruck konnten sich die Gemeinderäte in nicht öffentlicher Sitzung verschaffen. Das Gremium habe »durch die Bank« positiv auf die Planungen reagiert, berichtet Marcus Reutter.
Jetzt muss noch eine Stellungnahme des Regionalverbands eingeholt werden, bevor im Wannweiler Gemeinderat öffentlich diskutiert wird. Laut Verwaltung ist damit frühestens Ende April zu rechnen. (GEA)
Holy AG plant Lofts in der alten Spinnerei
Von Irmgard Walderich
WANNWEIL. Bisher liegt die alte Spinnerei noch im Dornröschenschlaf. Das
könnte sich aber bald ändern. Die Besitzerin des weitläufigen Geländes
in Wannweil, die Metzinger Holy AG, hat Großes mit dem Areal vor.
Wohnungen sollen dort entstehen, Gewerbe und Handel. Ein enormer
Wachstumsschub also für die kleine Echazgemeinde.
Lofts sollen in der achttausend Quadratmeter großen Halle
der alten Spinnerei Wannweil entstehen. Auch die Ateliers und den
Biotopbereich an der Echaz, die sich an dem historischen
Industriekomplex vorbeilschlängelt, will die jetzige Besitzerin des
Geländes, die Metzinger Holy AG, auf jeden Fall erhalten.
FOTO: Manfred Grohe
Historischen Bestand erhalten
Das Potenzial könnte nun bald mit Leben erfüllt werden. Insgesamt 52 Wohneinheiten hat die Holy AG dort geplant, aufgeteilt in Einfamilien- und Doppelhäuser. Auch zwei Mehrfamilienhäuser mit je sechs Wohneinheiten sind darunter. »Nicht zu groß, sondern passend für die Gemeinde«, beschreibt Marcus Reutter, der bei der Firma für die Liegenschaften zuständig ist, die Gebäude.Vieles vom historischen Bestand soll erhalten bleiben. In der alten großen Halle der Spinnerei sind Lofts geplant, möglicherweise mit Innenhof. Dort soll dann »nicht störendes Gewerbe« untergebracht werden.
Insgesamt achttausend Quadratmeter ist die Halle groß. Seit drei Jahren steht sie leer. Zuvor wurde sie von Hugo Boss als Liegewarenlager benutzt. Was für die künftigen Lofts reizvoll sein kann, erschwerte allerdings den modernen Lagerbetrieb: Die Halle verfügt über ein dichtmaschiges Netz an Stützen.
Auch die dreizehn Künstlerateliers im Gelände sollen erhalten bleiben. Schließlich mache gerade die Kombination von Lofts, Ateliers und Wohnungen das Flair des Gebiets aus, sagt Reutter. Möglicherweise wird im Erdgeschoss der Ateliers Gastronomie angesiedelt.
Ebenfalls erhalten will die Holy AG den Biotopbereich an der Echaz. Schöne Aussichten also für die künftigen Bewohner. Auch dem großen Wunsch der Gemeinde nach einem Nahversorger kommt die Holy AG nach. Im Eingangsbereich der Spinnerei soll ein Lebensmittelmarkt einziehen.
Einen ersten Eindruck konnten sich die Gemeinderäte in nicht öffentlicher Sitzung verschaffen. Das Gremium habe »durch die Bank« positiv auf die Planungen reagiert, berichtet Marcus Reutter.
Jetzt muss noch eine Stellungnahme des Regionalverbands eingeholt werden, bevor im Wannweiler Gemeinderat öffentlich diskutiert wird. Laut Verwaltung ist damit frühestens Ende April zu rechnen. (GEA)
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